Einbruchschutz

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Einbruchschutz


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Der äußere Eindruck - Teil 2

Ab geht’s - 2 Wochen in die Ferien! Klingt gut, aber haben Sie im Sommer schon mal einen Blick auf den Rasen geworfen? Ein Mal pro Woche Rasenmähen ist da schon mal drin. Überlegen Sie mal wie der Rasen nach 12 Tagen ohne größere Aufmerksamkeit aussieht. Auch dies ist ein Signal für ungebetene Beobachter Ihres Grundstücks. Es fällt halt einfach auf, wenn man darauf achtet. Zumindest bei längerer Abwesenheit könnte man auch hier Familie oder Nachbarn um Unterstützung bitten. Der Aufwand wäre zu groß? Sie könnten sich ja beim nächsten Mal revanchieren.

Achten Sie darauf, dass Ihre Mülltonne nach der Leerung nicht tagelang von der Haustür stehen bleibt. Dies ist ebenfalls ein Zeichen für Einbrecher, dass gerade niemand da ist sie rein zu holen. Also keine gute Idee! Nebenbei dienen Mülltonnen (aber auch herumstehende Gartenmöbel) als hervorragende Kletterhilfen zum Einbrechen in höher gelegene Fenster. Auch Garagen lassen sich damit sehr leicht überwinden. Und schon haben Kriminelle leichtes Spiel mit den Fenstern im ersten Stock. Der Weg auf das Dach und zu den Dachfenstern ist dann auch nicht mehr weit. Also: einfach darauf achten, dass keine unnötigen Kletterhilfen herumstehen.

Hohe Hecken und Zäune schützen Sie im Alltag gegen die neugierigen Blicke der Nachbarn? Ja, aber das tun sie auch denn, wenn jemand Ihrer Terrassentür aufbrechen möchte. Ein echtes Hindernis stellen sie in den meisten Fällen ohne weiteres nicht da. Und sie bieten ungewollten Sichtschutz für Einbrecher. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Grundstück generell schwer zugänglich ist.

Ein beliebter Trick unter Einbrechern ist der Testanruf auf der Festnetzleitung. Macht ein Haus von außen einen verdächtigen (oder einladenden) Eindruck, kann es passieren, dass Ihre Festnetznummer im Internet ermittelt und angerufen wird. Einfach nur um zu testen, ob jemand ran geht. Wenn nicht, ist höchstwahrscheinlich auch niemand daheim. Heute lassen sich kinderleicht Rufumleitungen einrichten. Entweder über das Haustelefon selbst oder am PC über die Telefonanlage. Es muss ja nicht immer die teure Verbindung auf Ihr Mobiltelefon sein - gerade wenn sie im Ausland Urlaub machen. Die Umleitung zu Freunden, Familie oder Nachbarn erfüllt auch ihren Zweck. Hauptsache es geht jemand ran. Doch Vorsicht: Die Aussage „die sind gerade im Urlaub“ hilft hier nicht weiter! Vielleicht einfach nur die Nummer notieren lassen und später zurückrufen.

Viele Eigenheimbesitzer verstecken ihre Hausschlüssel am Haus. Es kann ja mal vorkommen, dass man sich selbst aussperrt. Um den hohen Kosten des Schlüsseldienstes zuvorzukommen, wird ein unauffindbares Geheimversteck am Haus ausgemacht, in dem der Schlüssel dann aufbewahrt wird. Dieser Trick ist so alt, wie es Türschlösser gibt. Gehen Sie bitte einfach davon aus, dass motivierte Einbrecher einen noch besseren Blick haben als Sie! Fragen Sie doch mal bei der Versicherung nach, ob sie dieses Schlüssel-Suchspiel mitspielt.

In der nächsten Mail wollen wir eine Etage tiefer gehen. Unser Lieblingsthema: Die zuverlässige Sicherung Ihrer Kellerfenster.

Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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Der äußere Eindruck zählt - Teil 1

Hallo,

schön, dass Sie noch immer dabei sind! Wir kommen heute zum Teil 1 unseres dritten Beitrags zum Thema Einbruchschutz. Und dabei dreht sich alles um eines der am meisten unterschätzen Themengebiete: Der äußere Eindruck. Denn, Einbruchobjekte werden selten spontan und zufällig ausgewählt. Sie werden eher ausgespäht. Und hierbei spielen verschiedenen Merkmale eine Rolle. Der Grundgedanke dahinter ist bei anderen Themen sehr naheliegend. Nehmen wir zum Beispiel den Autokauf: Es sind doch in der Regel die äußeren Merkmale die uns neugierig machen und uns genauer hinsehen lassen. Beim Eigenheim ist es ähnlich, nur dass wir es für Einbrecher möglichst unattraktiv aussehen lassen wollen. Hier die Gedanken dazu…
            
Ein übervoller Briefkasten ist für Einbrecher ein Wink mit dem Zaunpfahl. Er signalisiert sofort, dass länger niemand nach der Post geschaut hat und demnach auch nicht zu hause ist. Erst recht, wenn die Tageszeitung von Vorgestern noch offensichtlich herausragt. Lassen Sie daher regelmäßig die Post von Bekannten oder Nachbarn entnehmen. Das Abo ihrer Lieblingszeitung lässt sich auch mal zeitlich befristet abbestellen oder umleiten. Manche Hausbewohner bringen auch einen freundlichen Hinweis am Briefkasten an, dass die Post doch bitte beim Nachbarn einzuwerfen ist. Tun Sie das bitte nicht.

Ein ähnliches Signal wie der Postkasten senden auch die Rollläden. Eine permanent verdunkelte Fensterfront fällt selbst normalen Spaziergängern auf. Es sieht halt irgendwie seltsam aus - als hätten die Bewohner etwas zu verbergen. Hier tut etwas Bewegung gut! Ein wenig Technik kann helfen. Haben sie bereits einen elektrischen Antrieb installiert, lässt sich eine digitale Zeitschaltuhr leicht nachrüsten. Dann fahren die Rollläden zu „üblichen“ Zeiten auf und ab. Wer bisher auf den Einsatz von Technik gegen Einbrecher verzichtet hat, kann auch gerne Freunde oder Nachbarn um Ersatzdienst bitten. Und wirklich sicherer gegen Einbruch wird das Haus durch heruntergelassene Rollläden eh nicht. Dazu bräuchten Sie eine zusätzliche Rolllanden-Sicherung aus dem Fachhandel.
Der Klassiker - die Beleuchtung. Von innen wie von außen, Zeitschaltuhren aus dem Baumarkt kosten nicht die Welt und können auch hier gute Dienste zur Abschreckung von Einbrechern leisten. Einfach auf eine sinnvolle Zeit einstellen, die Tisch- oder Bodenleuchte einstecken - fertig. Abends erweckt Ihr Haus dann zumindest von Weitem den Eindruck bewohnt zu sein, das schreckt ab. Hierzu noch ein Tipp: Betrachten Sie doch einfach mal Ihr aus von Außen, aus verschiedenen Perspektiven. Wie sieht es eigentlich aus, wenn Sie zu hause sind? Welche Räume sind wie beleuchtet? Von außen kann durch eine schicke (Vor-)Gartenbeleuchtung nachgeholfen werden. Auch in Verbindung mit sinnvoll positionierten Bewegungsmeldern. Sinnvoll bedeutete dabei möglichst sabotagesicher (ca. 3,5 Meter Höhe) und eben dort, wo sich Einbrecher Zugang zu Ihrem Haus verschaffen könnten. Die wenigsten Einbrecher möchten beim Eindringen in Ihr Haus in hellem Glanz erstrahlen und womöglich leicht gesehen werden.

So, demnächst kommt dann der 2. Teil zum Thema Einbruchschutz durch "den äußeren Eindruck".

Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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Die Klassiker - der mechanische Einbruchschutz Ihrer Fenster und Türen

Viele Statistiken sagen, dass die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren stetig zunimmt. Jetzt muss man sich sicherlich nicht übertrieben Sorgen machen. Aber das ganze fahrlässigerweise auf die leichte Schulter nehmen ist auch nicht der Königsweg. Ein paar mechanische Fenstersicherungen können es Einbrechern bereits erheblich schwerer machen.

Wie steht es um die Einbruchssicherheit Ihrer Fenster und Terrassen- und Haustüren? Profis und solche, die es noch werden wollen, stemmen die meisten handelsüblichen Fenster in wenigen SEKUNDEN auf. Dabei kommt es noch nicht einmal auf viel Muskelkraft an. Durch den geübten Einsatz von Brecheisen oder großen Schraubenziehen sind Fenster und Türen schnell aufgebrochen. Die entstehenden Hebelkräfte wirken direkt auf die Schwachstellen der Konstruktionen und binnen weniger Augenblicke hat sich der Einbrecher Zugang verschafft. Viele Hausbewohner denken bei der Fenstersicherung in erster Linie an die so genannte Schlossseite - dort wo der Griff sitzt. Oft wird aber darüber hinaus die Scharnierseite vergessen! Die Fenster werden beim Aufhebeln (zum Teil) mechanisch zerstört. Dabei spielt es keine Rolle an welcher Seite angesetzt wird. Deshalb: Immer rechte UND linke Seite absichern! Markenhersteller und Experten der Kriminalpolizei empfehlen dabei 1 Fenstersicherung pro laufendem Meter Fenster- bzw. Türhöhe.
        
Auch die Türschlösser bieten eine beliebte Angriffsfläche für Einbrecher. So genannte Schutzbeschläge schrecken erstmal optisch ab und schützen gleichzeitig den Profilzylinder des Schlosses. Der Zylinder selbst sollte in jedem Fall vom Markenhersteller kommen und mit einer Sicherungskarte ausgestattet sein. Ein hochwertiger, geprüfter Schließzylinder erschwert den Einbruch deutlich. Achten Sie darauf, dass er auch wirklich zur Tür passt. Wollen Sie ein altes Schloss austauschen, sollten beide Seiten des Zylinders millimetergenau bis zur Mitte ausgemessen werden. Ist er auf der Außenseite zu lang, kann er leichter abgebrochen werden und ist dann praktisch nutzlos als Einbruchsicherung. Die Schlüsselkarte sorgt dafür, dass Ihre Schlüssel nicht ohne weiteres im nächsten Baumarkt nachgemacht werden können. Übrigens: Nur eine verschlossene Haustür ist ein echter Einbruchschutz. Nur zugezogene Türen sind vergleichbar mit „gekippten“ Fenstern und bieten so gut wie keinen Schutz vor Einbruch. Falls es dennoch gelingt, dass Fenster aufzubrechen, kann ein so genannter Fenster-Alarm die Notlösung sein. Er besteht aus zwei Teilen, die mit einem Magnetkontakt verbunden sind. Ein Teil wird auf das Fenster geklebt, der andere auf den Rahmen. Wird der Magnetkontakt beim Öffnen des Fensters unterbrochen, machen sie einen Höllenlärm in Form eines Alarmsignals. Diese Aufmerksamkeit ist dann wahrscheinlich doch zu viel für die ungebetenen Gäste. Ein Fensteralarm ist recht klein und kostet nur wenige Euro. Ähnlich verhält es sich mit dem so genannten Glasbruchalarm. Tipp: Schauen sie doch gleich mal beim nächsten Baumarkt oder Onlinehändler vorbei.

So viel erstmal zur mechanischen Einbruchsicherung von Fenstern und Türen. Wir werden in einem späteren Post noch einmal hierauf zurückkommen und im Detail auf die Sicherung von Kellerfenstern eingehen. Sie ahnen es vielleicht bereits - dies ist unser Lieblingsthema!


Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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Start der Infoserie Haussicherheit und Einbruchschutz

Hallo und herzlich willkommen zu unserer kleinen Infoserie zum Thema Einbruchschutz! 

Und natürlich auch ein dickes Dankeschön für Ihr Vertrauensvorschuss uns gegenüber. Denn immerhin haben Sie uns zu sich ins Boot geholt, auf der Suche nach wertvollen Informationen für mehr Sicherheit gegen ungebetene Eindringlinge in Ihr Zuhause. Denn soviel ist schon mal klar: Wenn Sie den Einbruchschutz Ihres Eigenheims nicht selbst in die Hand nehmen, wird es vermutlich auch kein anderer tun. Und die Folgen, wenn es Einbrechern zu leicht gemacht wird, können dramatisch sein. Vom finanziellen Schaden und dem Aufwand mit den Versicherungen mal abgesehen, sind die psychischen Folgen der Betroffenen doch oft die langwierigsten. Zumal all das durch ein wenig Vorsorge hinsichtlich der Fenstersicherung mit vergleichsweise geringem Geldeinsatz auch hätte deutlich anders verlaufen können. Daher hier die erste Empfehlung: Fangen Sie heute mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen zur Einbruchsicherung an und werden sie nicht Teil der Einbruchstatistik!
Aber nun zum Kern dieser Infoserie. Ziel ist es, dass Sie ein paar Tipps und Tricks bekommen, wie Sie Ihr Eigenheim etwas sicherer gegenüber Einbrechern machen können. 

Im nächsten Beitrag widmen wir uns dem Klassiker beim Einbruchschutz: Die mechanische Sicherung Ihrer Fenstern und Türen.

Bis dahin!

Ihr Team von zuhause-sicherer.de

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